Laughter yoga international
LACHYOGA INTERNATIONAL
Globale Bewegung für Gesundheit,
Lebensfreude und Weltfrieden

Wie Lachyoga mein Leben verändert hat
Julia Hufnagel

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Als ich das erste Mal von Lachyoga gehört habe, vor nur eineinhalb Jahren war mein Leben ziemlich stressig und ernst. Das Studium war anstrengend und ich hatte kaum Zeit für soziale Kontakte, im Privaten gab es einige Probleme und deshalb kaum Gründe zu lachen. Ich hatte mich schon länger gefragt, ob das Leben so sein muss, wenn man erwachsen wird. Innerlich wollte ich es nicht wahrhaben und konnte es nicht glauben, aber ich wusste auch nicht was ich ändern kann. Als ich noch zur Schule ging habe ich sehr viel gelacht, teilweise lag ich mit meiner Freundin gekrümmt vor Lachen auf dem Boden, aber es gab schlichtweg nichts mehr zu lachen.

Zu dieser Zeit sah ich also ein Video, das ein Freund auf Facebook gepostet hatte. Es war von einer Yogameisterin und ich hatte schon seit längerem Hatha- Yoga praktiziert. Weil ich gerade so schlecht gelaunt war konnte ich gar nicht richtig zuhören, aber ich wurde wach, als sie sagte: Wenn du kindliche Verspieltheit und Freude in deinem Leben haben willst… Lache! In Indien treffen sich Leute sogar im Park und lachen, es heißt Lachyoga. Ich wusste sofort: Das musst du machen. Nach nur einem Youtube Video war ich überzeugt und schrieb mich direkt online für einen Lachyogaleiter/-innen Kurs ein, der zufällig ein paar Wochen später in meiner Stadt stattfand.

Die erste wichtige Einsicht bei diesem Kurs - und auch das, was mich am meisten an Lachyoga überzeugt und fasziniert - kam gleich nach der ersten Lachsession. Mir war schon seit längerem bewusst, dass viele Probleme im Leben entstehen, weil wir uns selbst, andere oder Situationen verurteilen und sie nicht so sein lassen können wie sie sind. Ich wusste aber nicht genau, wie man diese Verurteilungen stoppen kann. Ich habe also beobachtet, wie ich ganz automatisch alle Leute, die mit mir im Kurs waren verurteilt und eingeordnet habe. „Ahhh, das ist die typische Lehrerin, sie weiß immer alles besser… und der Unternehmer, er hat wirklich einen Stock im Arsch… Ich bin wirklich mit Abstand die jüngste…“. Als ich jedoch das erste Mal mit den Leuten gelacht habe, habe ich sie alle in einem ganz anderem Licht gesehen, es war kein Raum mehr für Verurteilungen. Es waren alles schöne Menschen, die ich richtig gemocht habe, obwohl ich sie nicht kannte. Lachen schafft automatisch eine positive Verbindung zu den Mitmenschen und gleichzeitig lässt es keinen Raum für negative Gedanken, weil man nicht gleichzeitig denken und lachen kann.

So begann meine Reise mit Lachyoga. Ein paar Monate später habe ich Freunde zu mir nach Hause eingeladen, um mit Ihnen Lachübungen zu mache. Bald hat sich die Möglichkeit ergeben einen günstigen Raum zu mieten, wo mehr Leute Platz fanden. Ich fühlte mich immer so befreit und friedlich nach den Stunden. Die Teilnehmer lachen zu sehen hat jedes Mal mein Herz geöffnet. Was das Lachen in der Gruppe bei mir ausgelöst hat war außerdem, dass ich plötzlich über so viele Situationen gelacht habe, worüber ich vorher niemals gelacht hätte. Einmal wollte ich in die einzig freie Parklücke einparken, bin dafür ein Stück zurück gefahren und genau in diesem Moment kam ein anderes Auto „angerast“ und fuhr direkt in diese Parklücke. Ich habe so laut gelacht. Früher hätte ich mich aufgeregt, aber ich fand es nur witzig. Dadurch, dass ich das Lachen geübt habe, konnte ich es ganz automatisch im Alltag anwenden, völlig unterbewusst. Das ist so, wie man ins Fitnessstudio geht, um Beinmuskeln zu trainieren und dann im Alltag völlig unterbewusst leichter Treppen steigt…

Ich wollte unbedingt dieses Geschenk mit noch mehr Menschen teilen und wusste, dass ich dafür das Lachyogalehrer/-innen Training machen muss. Ich wollte auch unbedingt Madan Kataria kennenlernen, den Gründer der Lachyogabewegung und habe mich deshalb dazu entschieden dafür nach Indien zu kommen.

Das Training mit Dr. Kataria und seiner Frau Madhuri war einfach wunderbar. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen… Jetzt, eine Woche danach, bin ich noch mehr von der Lachyogabewegung überzeugt. Ich werde definitiv in Kaiserslautern einen Lachclub gründen und er soll umsonst sein, auch wenn die Treffen erst mal wieder bei mir zu Hause stattfinden müssen.

Lachen macht leicht und kreativ, wirft immer ein anderes Licht auf eine „schlechte“ Situation, verbindet, schafft enge, liebevolle Beziehungen, bringt Freude und damit Frieden.

Ich wünsche jedem Menschen ein Leben voller Lachen, voller Freude. Deshalb praktiziere ich Lachyoga und möchte dieses Geschenk, das Dr. Kataria uns gegeben hat, mit vielen Menschen teilen.

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