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Angst und Panikattacken

Mentaler und emotionaler Stress aktivieren das Erregungssystem im Körper, indem der Sympathikus stimuliert wird und physiologische sowie biochemische Veränderungen in Gang gesetzt werden, die zu den körperlichen Symptomen von Stress, Angst und sogar Panikattacken führen.

Es ist offensichtlich, dass der Gemütszustand sich direkt auf die Atmung auswirkt. Wenn wir gestresst oder aufgewühlt sind, ändert sich unser Atemmuster drastisch. Wir atmen schneller, flacher und unregelmäßig. Manchmal halten wir unter Stress sogar den Atem an, was zu einer Anreicherung von Kohlendioxid im Blut führt.

Lachyoga ist ein hervorragendes Herztraining und löst ein spezielles, äußerst vorteilhaftes Atemmuster aus. Es verringert den Anteil an Residualluft in den Lungen und ersetzt ihn durch sauerstoffreiche Luft. Dadurch wird der Kohlendioxidgehalt in den Lungen reduziert, was das Risiko von Lungeninfektionen senkt. Durch die Verschiebung des Atemmusters von flacher Atmung zu tiefer Zwerchfellatmung wird das parasympathische Nervensystem stimuliert - der beruhigende Teil des autonomen Nervensystems und das Gegenteil zum Stress-/Erregungssystem des Sympathikus.

Dieses wissenschaftlich belegte Phänomen, gepaart mit dem antiken Yoga-Wissen über die Atmung, macht das Lachyoga-Konzept zu einem einzigartigen Trainingsprogramm für die Stresslösung und Angstbewältigung.

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